„Was kostet eine Website?“ ist die häufigste Frage in unseren Erstgesprächen — und die ehrliche Antwort lautet: Es kommt darauf an. Aber weil „kommt darauf an“ niemandem hilft, bekommen Sie hier echte Orientierungswerte, die wichtigsten Preisfaktoren und die Stellen, an denen Sparen sich rächt.
Die kurze Antwort
Für eine professionell gestaltete und entwickelte Website in Deutschland sind das marktübliche Spannen:
| Projekt | Typischer Rahmen |
|---|---|
| Landingpage / Onepager | ca. 1.500 – 4.000 € |
| Firmenwebsite (5–15 Seiten) | ca. 4.000 – 12.000 € |
| Größere Projekte (viele Seiten, Funktionen, Mehrsprachigkeit) | ab ca. 10.000 € |
Das sind keine Preislisten, sondern Erfahrungswerte aus dem Markt. Einzelne Anbieter liegen darunter oder deutlich darüber — entscheidend ist, was im Preis tatsächlich drinsteckt.
Was den Preis wirklich treibt
Zwei Websites mit gleich vielen Seiten können sich im Preis um den Faktor drei unterscheiden. Die Gründe sind fast immer dieselben:
- Individualität: Ein angepasstes Template ist günstiger als ein Design, das exakt für Ihre Marke entworfen wird. Dafür sieht das Template auch aus wie ein Template.
- Inhalte: Texte, Fotos und Struktur machen einen großen Teil der Arbeit aus. Wer fertige, gute Inhalte liefert, spart Budget. Wer sie erstellen lässt, investiert an der richtigen Stelle — Inhalte entscheiden über Rankings und Anfragen.
- Funktionen: Terminbuchung, Mehrsprachigkeit, Filter, Schnittstellen, ein Shop — jede Funktion kostet Konzeption, Entwicklung und Tests.
- SEO-Anspruch: Eine Website, die ranken soll, braucht saubere Technik, durchdachte Seitenstruktur und Keyword-Arbeit. Das ist Aufwand, der sich auszahlt — aber eben Aufwand.
- Wer arbeitet daran: Freelancer, kleine Agentur, große Agentur — Stundensätze zwischen 60 und 180 € sind normal.
Die laufenden Kosten nicht vergessen
Eine Website ist kein Einmalkauf. Realistisch einplanen sollten Sie:
- Domain & Hosting: je nach Anspruch ca. 5 – 50 € pro Monat
- Wartung & Updates: Sicherheitsupdates, Backups, kleine Änderungen — je nach Modell ca. 20 – 150 € pro Monat
- Weiterentwicklung: Die besten Websites werden laufend verbessert, statt alle fünf Jahre komplett neu gebaut.
Faustregel: Wer bei Wartung und Sicherheit spart, zahlt später doppelt — mit einer gehackten oder veralteten Website.
Wo Sparen teuer wird
Drei Sparstellen sehen wir immer wieder — und alle drei kosten am Ende mehr, als sie sparen:
- Der Baukasten ohne Plan. Baukästen sind nicht per se schlecht. Aber ohne Konzept, Texte und SEO entsteht dort eine Website, die niemand findet — und die Zeit, die Sie hineinstecken, ist auch Geld.
- SEO „später nachrüsten“. Seitenstruktur, Ladezeit und Technik nachträglich zu reparieren ist teurer, als es von Anfang an richtig zu machen.
- Der Billigst-Anbieter. Wenn ein Angebot deutlich unter allen anderen liegt, fehlt meist etwas: Konzeption, Tests, Datenschutz, Betreuung — oder alles zusammen.
Unser Fazit
Eine gute Website ist kein Kostenpunkt, sondern ein Mitarbeiter im Vertrieb: Sie arbeitet rund um die Uhr und wird mit jedem Monat besser, wenn man sie pflegt. Die richtige Frage ist deshalb nicht „Was kostet die Website?“, sondern „Was bringt sie mir — und was kostet mich jeder Monat ohne sie?”
Sie möchten eine konkrete Zahl für Ihr Projekt? Im kostenlosen Erstgespräch bekommen Sie von uns eine ehrliche Hausnummer — und wenn sich ein Projekt für Sie nicht lohnt, sagen wir auch das.